28. August 2012
Bozhou/ Prov. Anhui (China)
Gerätturnen
Chinesisches Erholungszentrum wird nach Turn-Olympiasiegerin benannt
Die chinesische Regionalverwaltung LIXIN der Stadt Bozhou hat der Balken-Olympiasiegerin von London DENG, Linlin, ein brandneues Apartment im Werte von ca. 16.000 US-$ ( ¥100,000 RMB) übergeben. Zudem wird in der Stadt ein neues Sport- und Erholungszentrum ihren Namen erhalten.
Insgesamt hatte die dortige Provinzregierung Anhui 80.000 US-$ ( ca. ¥500,000 RMB) pro olympischer Goldmedaille ausgelobt.
Käme DENG von einer wesentlich größeren Provinz, wie z. B. Shandong, gäbe es sogar bis zu einer Million RMB (chin. Volkswährung: Renminbi).
Zusammen mit Barauszahlungen durch die chinesische Zentralregierung bekommen Chinas Olympiasieger durchschnittlich ca. 1/2 Mill. RMB pro Goldmedaille.
Dazu kommen natürlich noch all die Zuwendungen und Honorare durch diverse Stiftungen, Werbung, Auftritte in Medien, bei Sponsoren und Unternehmen usw. als Folge des sportlichen Ruhmes...
Olympiasiege rechnen sich also in China besonders, auch wenn davon ein gewisser Teil an das Team sowie Steuern des Gewinns abgeführt werden müssen. Insider der chinesischen Sportszene vermuten, dass den Athleten am Ende mindestens 50 % bleiben ...!
* Quelle: div. Chinesische Medien