07. August 2013  
Großbritannien  
Gerätturnen

Großbritanniens Turn-Queen Beth Tweddle gibt Rücktritt bekannt

Eine ganz Große des Weltturnsports, die Britin Elisabeth TWEDDLE, erklärte gestern ihren Rücktritt vom aktiven Spitzensport und beendet damit eine unvergleichliche Kunstturn-Karriere als beste britische Turnerin aller Zeiten:
Seit 2004 nahm sie an drei Olympischen Spielen teil, gewann dabei Stufenbarren-Bronze, holte drei WM-Titel und wurde sechs Mal Europameisterin und inspirierte damit ganze Generationen junger, ehrgeiziger Turnerinnen und deren Trainer und Leistungszentren mit ihrem Vorbild im eigenen Lande, wie auch weltweit.

In ihren Abschiedsworten würdigte sie insbesondere den großen Anteil ihrer Trainerin Amanda REDDIN, die ihr über 15 Jahre lang und auch in schwierigen Zeiten, stets zur Seite stand, ebenso ihren Landesverband "British Gymnastics" sowie "ihre unglaublichen britischen Fans"  ...

EM 2010 in Birmingham: ... eine ihrer Goldmedaillen am Barren

Nur 2 Jahre später, zur WM 2003 in Anaheim (USA) ging sie in die Geschichte ein, als sie die allererste WM-Medaille im Frauenturnen für Großbritannien gewann: Bronze am Stufenbarren!

Den ersten WM-Titel für ihr Land gewann sie - auch am Stufenbarren - drei Jahre später, 2006 in Aarhus!

Trotz mehrer Rückschläge durch Verletzungen (Fuß, Schulter) kämpfte sich Beth Tweddle vorbildhaft immer wieder zurück in die Weltspitze, wohl auch inspiriert durch die Tatsache der Olympischen Spiele 2012 in London, wo sie ihrer Mannschaft zu einem herausragenden 6. Platz verhalf und sich mit Bronze am Stufenbarren ihren sehnlichsten Medaillentraum erfüllte...

Mit Blick zurück sagte sie: "Ich kann schon stolz auf das Geleistete sein, und, was ich weitergeben kann ist: Mit harter Arbeit gibt es immer einen Weg, Hindernisse zu überwinden, um erfolgreich zu sein, um sich letztlich seine Träume zu verwirklichen!"