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Die Ukrainer Angelina Kysla / Oleg Wernjajew haben die 33. Austragung des Swiss Cup in Zürich gewonnen und das Preisgeld von 30.000 Schweizer Franken kassiert. Das Duo setzte sich im Final knapp vor den Rumänen Larisa Iordache / Marius Berbecar durch. Das Paar Deutschland II, besetzt mit den beiden Chemnitzern Pauline Schäfer / Andreas Bretschneider, kam auf Rang 3. Das Schweizer Team Ilaria Käslin und Pablo Brägger erreichten ebenfalls das Finale der besten vier Teams, stürzten aber dort am Schwebebalken und am Reck. Am Ende reichte es für die beiden zu Rang 4. Das 2. Schweizer Duo mit Laura Schulte, welche Giulia Steingruber ersetzte, und Claudio Capelli belegte Rang 6 unter 10 Teams.
Während die Wahlchemnitzerin Pauliner Schäfer (TV Pflugscheid-Hixberg) im entscheidenden Durchgang gut über den Balken kam (14,25), stieg Bretschneider (14,00) bei dem nach ihm benannten Kovacs-Salto mit Doppelschraube am Reck ab. "Aber er musste ihn riskieren", erklärte die Chemnitzer Trainerin Gabi Frehse, "sonst hätten sie von vornherein keine bessere Platzierung belegen können."
Den Vorkampf hatten die beiden Deutschen bereits souverän für sich entschieden. Dabei überzeugte die WM-Dritte - trotz kleiner Wackler - nicht nur am Schwebebalken (14,20), sondern auch mit einer laut Frehse "sehr guten Leistung" am Boden (14,25). Ihr für die KTV Chemnitz turnender Partner war am Reck noch auf Sicherheit gegangen, ließ den "Bretschneider" zunächst noch aus und wurde trotzdem mit 14,95 Punkten belohnt. Den gleichen Wert holte der 26-jährige Schützling von Trainer Sven Kwiatkowski dann auch am Barren.
* Ergebnisübersicht:
1. Ukraine (Angelina Kysla/Oleg Wernjajew) - 29,925 Punkte (85,675)
2. Rumänien (Larisa Iordache/Marius Berbecar) - 29,850 (85,225)
3. Deutschland 2 (Pauline Schäfer/Andreas Bretschneider) - 28,250 (87,425)
4. Schweiz 2 (IlariaKäslin/Pablo Brägger) – 27,000 (84,950)
5. Japan - 84,750
6. Schweiz 1 (Laura Schulte/Claudio Capelli) - 83,900
7. Kanada/Grossbritannien - 83,750
8. Mexiko - 82,575
9. Deutschland 1 (S. Krimmer / E. Seitz) - 54,950
10. Frankreich - 53,800.