28. Februar 2018  
Zeuthen, Brandenburg  
Gerätturnen

* Personalie: Berliner Turnstratege Gerhard Kaminski zum 85.

Über ein halbes Jahrhundert hat der Jubilar Gerhard Kaminski, der heute in Zeuthen, bei Berlin, seinen 85. Geburtstag begeht, sich an wesentlicher Stelle des deutschen Kunst- und Gerätturnens eingebracht: Von 1955 bis 2012 war er als aktiver Trainer tätig, doch nicht nur das: 1959 bis 1979 entwickelte er als Cheftrainer des damals neugegründeten SC Dynamo Berlin diesen zum weltweit erfolgreichsten Turnklub der Welt, dessen Turnerinnen und Turner, wie Karin Janz, Annelore Zinke, Angelika Hellmann, Maxi Gnauck oder Roland Brückner, die Nikolay-Zwillinge Michael und Jürgen, Holger Zeig und zuletzt Andreas Wecker, Peter Nikiferow und Dmitri Nonin und viele andere unauslöschliche internationale Spuren in der Turngeschichte hinterlassen ...

Heiner Neumann (Potsdam; li), Nikolai Andrianow (URS) und Gerhard Kaminski (rechts)
bei den sogenannten 'Wettkämpfen der Freundschaft' - den olympischen 'Ersatzspielen 1984' im tschechischen Olomouc

Kaminski und ein ehemaliger Schützling, der Deutsche Meister (DDR) am Pauschenpferd (1985/'86), Sten Köplin-Fritzsche, bei einem Traditionstreffen.

Und auch nach dieser internationalen Zeit agierte er umsichtig als Berliner Kampfrichter-Obmann bei Aus- und Weiterbildungen und bei vielen Kampfrichtereinsätzen im Hauptstadtbereich.
Bis zur politischen Wende und auch danach bestimmte er als Trainer und in den neunziger Jahren dann als Abteilungsleiter Turnen beim Dynamo-Nachfolgeverein "SC Berlin" die Umstrukturierung mit.
Für seine unermüdliche Expertenarbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und 2001 das Bundesverdienstkreuz ...